Eigentlich klingt es einleuchtend und logisch, doch auf eine schräge emotionale Ebene wollen wir es nicht wahr haben, dass sich etwas in unserem Leben verändert. Natürlich, wir haben Angst davor. Jede Veränderung bedeutet im Endeffekt, etwas neues zu zulassen, von dem man nicht weiß, wie es sich auf sein Leben auswirkt.
Dazu gehört auch, dass Menschen einen nicht ewig in seinem Leben begleiten. Bei den meisten Menschen ist man darauf eingestellt. Doch einige Menschen sind so selbstverständlich, dass man nicht wahr haben möchte, sich von ihnen trennen zu müssen. Sie gehören dazu, auch wenn man immer öfters mit ihnen aneckt, sich nicht versteht und die Meinungen grundverschieden sind.
Auch wenn man sich dagegen wehrt, es passiert. Irgendwann muss man sich auch von dem Selbstverständlichen verabschieden.
Was ich eigentlich mit diesem tiefgründigen Geschwätz sagen möchte, ist, dass ich mich von einigen guten Freunden, die mich einige Zeit im Leben begleitet haben und denen ich dafür sehr dankbar bin, trennen muss. Auch wenn ich nicht von heute auf morgen klar einen Strich ziehe, so weiß ich doch, dass ich mich langsam von einigen abkapseln und zurück ziehen werde.
Natürlich ist es nicht einfach und es ist ein großer Schritt, doch manchmal muss man in seinem Leben für neues Platz machen. Auch mal für neue Menschen. Ich spreche nicht von Freunden, da im Grunde Freundschaft auch noch zu den alten, nicht recht dazugehörigen Menschen, zutrifft.
So sage ich nicht Lebe wohl, doch heißt es trotzdem Abschied nehmen.
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