16.07.2012

Wenn Aggressionen eine neue Dimension annehmen.

Hallöchen, ich bin's, Chrissi.
Die Begrüßung klingt viel zu gut gelaunt für meine eigentliche Laune.
Ääh, echt jetzt?
Joa, schon besser.
Was ich euch damit eigentlich zeigen möchte, ist, dass ich schlecht drauf bin. Also so richtig schlecht. Obwohl ich sagen muss, dass es mittlerweile besser ist. Nachdem ich mich in meine eigene kleine Welt verkrochen habe und alle um mich herum ignoriert habe. Ging nicht anders.
Aber von Anfang: Am Freitag war Stufenfest, ne? Und das war ja DAS Event überhaupt. Für meine Stufe, versteht sich. Ich war nicht da. Weil ich zusammengeklappt bin. Einfach so, flatsch. Gut, danach war eben das Übliche auf Fb los, "Hammer Fest!" etc.
Aber ich hätte nicht gedacht, dass sich das noch steigern lässt: Das Gesprächsthema Nummer eins war -dreimal dürft ihr raten!- das Festchen. Auf dem ich nicht(!) war.
Und jeder zweite fragt erstmal nach, warum ich nicht da war ("Oh Gott, du Arme!", "Echt? Oh..."). Da das natürlich nicht ausreicht, wird einem gleich darauf im selben Atemzug erzählt, wie toll es war und was ich doch alles verpasst hätte. Aha. SCHÖN, HALT DANN DOCH BITTE EINFACH MAL DIE KLAPPE, OKAY?
Das beste war eh, als ich gerade erst in die Schule gekommen bin und mich an unseren Tisch sitze, wird mir prompt gesagt (nachdem ich natürlich gefragt wurde, wo ich gesteckt habe):"War auch besser so, dass du nicht da warst." "Und das hab jetzt nicht mal ich gesagt!" Äh, Danke?!
Ich war einfach nur so... wütend. Auf jeden. Niemand hat einfach mal Rücksicht genommen oder ist auf meine Bitte eingegangen, einfach nichts zu erzählen. Erst als ich dann mal richtig ausgerastet bin und auf dem Absatz kehrt gemacht hab, hat es bei einigen wenigen Klick gemacht.
Und dann heitert einen nicht einmal eine Diskussion über Titten in Chemie auf. Das hört sich so... falsch an. Die Diskussion war viel harmloser und hat sich über ernstere Themen gedreht, als man vielleicht denkt.
Ich danke für ihre ungeteilte Aufmerksamkeit!

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